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Geologie....

Regenwald Rainforest - Luiftaufnahme

In Amazonien wachsen auf wenigen Hektar mehr Baumarten als in ganz Europa. Nicht jeder auffällig gefärbte Baum befindet sich gerade in Blüte. In Regenwäldern tragen Blätter vor ihrer Auffaltung häufig leuchtende Farben.

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Der größte Regenwald der Erde liegt am Amazonas und seinen etwa 1.100 Nebenflüssen, die etwa 20 % des gesamten Süßwassers der Erde transportieren..

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Der Amazonas-Regenwald ist der größte Regenwald der Erde. Er bedeckt etwa die Hälfte der beiden Länder Peru und Brasilien, sowie weite Teile Venezuelas, Kolumbiens, Ecuadors, Boliviens und der Guayana-Staaten. Die geographische Umrahmung Amazoniens bilden Wasserscheiden, die allerdings wegen der Verflechtung mit anderen Flusssystemen nicht überall eindeutig definiert werden können. Von der Anden-Kordillere, die den Amazonas vom Pazifik abschneidet, stürzen durch enge Schluchten die Quellbäche des Amazonas. Dabei überwinden sie Höhenunterschiede von bis zu 5000 Metern. Die nördliche und die südliche Begrenzung des Amazonas-Flusssystems bilden die uralten Schollenmassive des Guayana-Schildes und des brasilianischen Berglandes, die das System 1000 Kilometer vor seiner Einmündung in den Atlantik merklich einengen.

Eine verwirrende Anzahl von Baumarten, deren Kronen in 30 bis 40 Metern Höhe ein gemeinsames Dach bilden, Baumriesen, die aus diesem Dach weit herausragen, aufstrebende schlanke Palmen, deren gefiederte Wedel sich unter diesem Dach ausbreiten, geschraubte, gewundene, mit Flechten, Bromelien und Farnen beladene Lianen und am Boden kleine stachelige Palmen und Pilze in allen Farben; das sind nur ein paar der charakteristischen Merkmale des Amazonas-Regenwaldes.

Das Amazonasbecken nimmt mit 3,6 Millionen Quadratkilometern nicht nur ein Fünftel des Südamerikanischen Kontinents ein, sondern ist auch einer der größten einheitlichen Naturlandschaftsräume der Erde. Es ist, mit Ausnahme der Begrenzung durch die Anden, schwer abzugrenzen, weil der Regenwald fast überall über die Ränder des Beckens reicht. Amazonien teilt man in sechs Großlandschaften auf: in das Oberamazonische Tiefland, Unteramazonien, das Amazonische Küstenland, das Ecuadorianisch-Kolumbianische Andenvorland, das Brasilianisch-Peruanische Andenvorland und das Beni-Mamore Tiefland.

Man schätzt, daß der Rio Amazonas etwa 1.100 Nebenflüsse hat. Der über 6.000 Kilometer lange Río Amazonas ist der größte Fluss der Erde, der zusammen mit seinen Nebenflüssen ungefähr 20% des Süßwassers der ganzen Welt transportiert. Sein Flussbett ist so tief, daß Überseeschiffe 3.700 Kilometer stromauf fast durch den ganzen Kontinent bis ins peruanische Iquitos fahren können. Die Wälder des Amazonasgebietes stellen zudem etwa 30% der noch verbliebenen Waldgebiete der Erde dar.

Text und Fotos © Andreas Schlüter 2003-2004